Genuß Biene & Honig

„Abbildung Schwebefliegen“


Das Summen nimmt kein Ende. Die Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen haben ihr Zuhause in Les Juliannes. Jede kleine Mauerspalte, Fugen in Holz und Mörtel dienen als willkommene Behausung. Die Insekten leben friedlich untereinander. Die Eidechsen und Fledermäuse, welche ebenfalls Les Juliannes besiedeln, freuen sich über das Nahrungsangebot.

An einem Tag im August fahre ich mit dem Montain-Bike durchs Land. Die kleine Straße wird voll von der Sonne beschienen. Ein Schild: Miel!- Also Honig. Der Weg führt zu einer Ferme, einem Bauernhof. Kühe grasen am Hang, Hunde dösen in der Sonne. Eine alte Frau reagiert irgendwann auf mein Klopfen. Die Hitze! „Was will der Fremde, der kaum französisch spricht?“ – Ja, er will Honig. Und, da die fast schon bunt zu nennenden Tomaten mich anlächeln, auch diese; die alte Sorte „Coeur du Boeuf.

Das nächste Mal ist Eric da, 20 Jahre, Jung-Apiculteur, also Imker. Er nimmt mich mit auf eine Reise zu den Bienen, zu ihrer Behausung, zu einer Beziehung, die er lebt und vermittelt bekam durch seine Großmutter, die ich kennen lernen durfte. Zahlreiche Honiggläser und Diskussionen im „Deutsch-Französisch-ländlichen“- Sprachkonglomerat bin ich etwas schlauer hinsichtlich Bienenhaltung- und Pflege,
obwohl ich Kontakte mit Imkern auch in Deutschland hatte.

Der Honig überzeugt, wie auch die Landschaft und die Möglichkeiten, die, trotz der Landwirtschaft mit ihren negativen Auswüchsen, aufgrund der Weite und der Kraft der Natur immer noch bestehen. So schmecken wir den Honig aus den Monts-de-Lacaune, mit seinem intensiven Aroma nach Wildblüten, sei es Akazie, Chataigne (Marone), die Naturwiesen oder die Obstbäume. Wir schmecken ihn mit seiner Ursprünglichkeit, seinem Charakter und seiner Wildheit. Es ist einfach Genuss pur.

Und warum beim Honig stehen bleiben. Propolis, ein Bestandteil der Apiotherapie, auch der Pollen… Das Wachs, nicht auszudenken, die langen Winterabende in unserer Gite, ohne die selbstgefertigten Bienenwachskerzen, die Helligkeit, der Duft…

Eine Sonnencreme, besser Salbe, da ohne Wasser, mit dem reinen Wachs, Olivenöl und weiteren naturreinen Zutaten, der beste Schutz vor, während und nach dem Sonnenbad…

Leder- und Holzpflegemittel, Imprägnierung, Geschmeidigkeit, all das mit der Grundsubstanz Bienenwachs, dann auch mit Leinöl gemischt…

Nun, wir nutzen die Möglichkeiten der Natur voller Freude und probieren…. Dazu brauchen wir keine Erdölderivate. Diese Produkte finden Sie nach und nach in unserem Angebot.

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